Die 9 besten Lawinenrucksäcke im Test

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Seppel Hofreiter

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Was ist ein Lawinenrucksack, was kann er, was gehört zur Ausstattung und für wen eignet er sich? Alle Fragen werden in unserem ausführlichen Lawinenrucksack Test beantwortet. Darüber hinaus gibt es viele weitere Informationen zum Lawinenrucksack.

Inhaltsverzeichnis

Die 9 besten Lawinenrucksäcke im Test

Welche Produkte wir empfehlen

Unsere folgende Auswahl berücksichtigt sechs verschiedene Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Gütesiegel & Prüfzeichen, Anzahl der Käufe und Kundenfeedback.

Unser Testsieger: Bca Float 2.0 Lawinenrucksack

bca Float 2.0 Lawinenrucksack, Orange, 56 x 31 x 15 cm, 32 Liter
  • 32 Liter Avalanche-Airbag Rucksack
  • Geeignet für Skitouren in Lawinen gefährdeten Gebieten
  • Fächer: separates Fach für Schaufel und Sonde; trockenes Hauptfach; Trinkblasenkompartment; gepolsterte Brillentasche; innerer Mesh-Tasche
  • Helmtragesystem; diagonale Skibefestigung; vertikale Snowboardbefestigung; dualer Eispickelträger; Kompressionsriemen; vorgeformtes Rückenteil
  • Hüft- und Beingurt, damit der Rucksack in einer Lawine nicht weggerissen werden kann, sondern am Körper der betroffenen Person befestigt bleibt

Der Bca Float 2.0 Lawinenrucksack punktet mit einem kompakten Volumen von 17 Litern. Auch verfügt er über einen Airbag. Damit eignet er sich für Touren in Regionen, die durch Lawinen gefährdet sind. Das Hauptfach ist trocken und bietet damit eine sichere Aufbewahrung für empfindliche Gegenstände an. Es sind des Weiteren Nebenfächer zum Verstauen von Schaufel und Sonde verfügbar. Damit ist es möglich, die wichtigsten Geräte zur Rettung bei Lawinenunfällen mitzuführen.

Als praktisch erweist sich des Weiteren der Hüft- und Beingurt. Ebendieser stellt sicher, dass der Bca Float 2.0 Lawinenrucksack durch die Lawine nicht weggerissen wird. Durch das Helmtragesystem ist es möglich, Skier und Snowboard sowie Eispickel mitzuführen.

Das Rückenteil ist vorgeformt, sodass sich der Rucksack bequem befördern lässt. Dies erweist sich vor allem auf langen Strecken als Vorteil.

Der Preis für das Produkt liegt im mittleren Bereich. Damit erweist sich der Artikel im Vergleich als durchaus erschwinglich. Durch seine vielseitige Ausstattung und den hohen Tragekomfort, sind die Kosten aber durchaus angemessen.

Kundenbewertungen:

Kunden bewerten das Produkt durchweg positiv. Es ist, gemäß den Käufern, sicher und komfortabel.

ABS Lawinenrucksack Zip-On 15

Lawinenrucksack s.LIGHT compact Zip-On 15, Packsack für P.RIDE Compact und...
  • 15L Volumen für Tagestouren; kompatibel mit S.LIGHT und P.RIDE Compact Base Unit
  • Leicht zugängliches Sicherheitsfach für Notfallausrüstung
  • Halterungen für Ski, Snowboard oder Schneeschuhe; inkl. abnehmbarer Helmbefestigung
  • Halterungen für Eispickel + Stöcke; Trinksystem integrierbar
  • Gewicht 0,33kg

Der ABS Lawinenrucksack Zip-On 15 ist nicht nur praktisch, sondern er wartet auch mit einem ansehnlichen Design auf. Mit seinem Volumen von 15 Litern, eignet er sich perfekt für Tagestouren. Das Sicherheitsfach für die Notfallausrüstung ist leicht zugänglich – so ist im Ernstfall schnelles Handeln möglich.

Ski, Schneeschuhe und Snowboard lassen sich ebenfalls auf dem Rucksack befestigen. Die Helmhalterung kann bei Bedarf abgenommen werden. Eispickel und Stöcke sind durch größenverstellbare Schlaufen an den Seiten transportierbar.

Mit seinen 0,33 Kilogramm, handelt es sich beim ABS Lawinenrucksack Zip-On 15 um ein leichtes Produkt. Damit lässt es sich selbst über weite Strecken hinweg komfortabel transportieren.

Der Preis fällt bei jenem Artikel ebenfalls günstig aus. Er befindet sich im zweistelligen Bereich, wodurch der ABS Lawinenrucksack Zip-On 15 für viele Interessenten erschwinglich ist – und das bei einer einwandfreien Qualität.

Kundenbewertungen:

Der Rucksack schneidet bei Käufern gut bis sehr gut ab. Verantwortlich dafür ist dessen hochwertige Verarbeitung.

ABS Lawinenrucksack P.Ride Compact Base Unit

ABS Lawinenrucksack P.Ride Compact Base Unit, Partnerauslösung, Twinbags für...
  • Twinbags mit hohen Durchstoß- und Weiterreißwerte beim Airbagmaterial
  • Partnerauslösung für erhöhte Sicherheit
  • Ergonomisches, verstellbares Tragesystem; Hüft- und Schrittgurt gegen ein Hochziehen des Rucksacks in einer Lawine; stabile Rückenplatte mit angenehmer Polsterung
  • Kompatibel mit P.RIDE Original und Vario Zipon-Packsäcken in verschiedenen Größen und Farben
  • Kostenfreie Auslösung im Trainingsmodus möglich

In puncto Sicherheit ist der ABS Lawinenrucksack P.Ride Compact Base Unit ein Vorreiter. Erwähnenswert sind in diesem Kontext vor allem dessen Twinbags. Sie haben in Bezug auf das Airbag-Material hohe Durchstoß- und Weiterreißwerte. Somit halten sie den Träger bei Lawinenunfällen an der Oberfläche. Die Partnerauslösung gewährleistet zusätzliche Sicherheit und verhindert auch dann, wenn die Person von einer Lawine überrascht wird, dass sie unter den Schneemassen verschwindet.

Das Tragesystem ist ergonomisch und lässt sich nach Belieben verstellen. Damit ist es möglich, den Rucksack voll und ganz den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Ein Hüft- und Schrittgurt verhindert das Hochziehen des Schutzes in einer Lawine. Die Rückenplatte ist stabil und mit einer angenehmen Polsterung versehen.

Im Trainingsmodus ist eine kostenlose Auslösung des Airbags möglich. Somit haben Träger die Gelegenheit, sich mit dem Schutzmechanismus vertraut zu machen.

Es handelt sich beim ABS Lawinenrucksack P.Ride Compact Base Unit um ein kostspieliges Produkt. Der höhere Preis macht sich in Bezug auf die Sicherheit aber durchaus bezahlt.

Kundenbewertungen:

Positiv schneidet der Rucksack vor allem aufgrund des besonders effektiven Airbags ab. Allerdings ist unbedingt auf das Ablaufdatum der Gaspatronen zu achten.

Mammut Lawinen-Airbag-Rucksack Pro X Removable Airbag 3.0

Mammut Lawinen-Airbag-Rucksack Pro X Removable Airbag 3.0
  • 2-Lagen High Density EVA-Rückenpolster, Hüft- und Schultergurt mit Stretch-Stoffbezug
  • Kartusche im Lieferumfang mit inbegriffen: Nein
  • Fronttasche für Lawinensicherheitsausrüstung
  • Halterung für Pickel und Trekkingstöcke
  • Seitliche Kompressionsriemen

Die Lawinen-Sicherheitsausrüstung wird bei jenem Modell in der Fronttasche untergebracht. Auch Trekkingstöcke und Eispickel lassen sich mit diesem Rucksack befördern. Der High Density EVA-Rückenpolster wartet mit zwei Lagen auf und gewährleistet damit hohen Komfort.

Für einen festen Sitz sorgt der Hüft- und Schultergurt. Dieser ist mit einem Stretch-Stoffbezug versehen, sodass beim Tragen keine Druckstellen entstehen. Mithilfe seitlicher Kompressionsriemen lässt sich der Rucksack in Form bringen.

Das Fassungsvolumen liegt bei 35 Litern, wobei das Produkt nur 25,90 Kilogramm schwer ist. Hoch angesetzt, sind die Kosten – für ein Premium-Produkt wie den Mammut Lawinen-Airbag-Rucksack Pro X Removable Airbag 3.0 erweisen sie sich aber als angemessen.

Kundenbewertungen:

Die Einteilung des Rucksacks stößt bei Käufern auf Anklang. Gelobt werden außerdem das harte Außenfach und die Taschen am Hüftgurt.

The North Face Rucksack Patrol 24 L Abs

The North Face Rucksack Patrol 24 L Abs, Oriole Orange, 59 x 30 x 17 cm
  • Snowboard-Halterung. Snowboard/Ski/Freeride/Backcountry Rucksack mit integriertem ABS Lawinen-Airbag System für schnellen Einsatz
  • Bombastic Auto-Airbag-Material. Zwei Hüftgurttaschen. Innenmaterial mit höherem Denier unterstützt ABS-System
  • Große Lawinenausrüstungs-Tasche mit Organiserfächern und Checkliste für alle wichtigen Utensilien fürs Freeriden. Innentaschen für mehr Ordnung der Ausrüstung
  • Patentierte Metall-Gürtelschnalle am Hüftgurt für herausragende Bruchfestigkeit bei Lawinen. Verstärkungen auf der Rucksack-Vorderseite in Bereichen mit starker...
  • Einfache, stabile, von Sportlern getestete Ski- und Snowboard-Halterung

Mit bequemen Halterungen für Ski und Snowboard, ist der The North Face Rucksack Patrol 24 L Abs perfekt auf Skitouren zugeschnitten.

Kennzeichnend für das Produkt ist das ABS Lawinen-Airbag System – dieses öffnet sich im Notfall umgehend und sorgt so für Sicherheit. Das Innenmaterial mit seinem hohen Denier unterstützt das ABS-System zusätzlich.

In zwei Hüftgurttaschen haben Anwender die Möglichkeit, zusätzlichen Zubehör zu verstauen. Durch die praktische Anlage derselben, ist ein schneller Zugriff gewährleistet. Die patentierte Metall-Gürtelschnalle am Hüftgurt ist bruchsicher und hält damit selbst intensiven Belastungen bestens stand. Die Vorderseite vom The North Face Rucksack Patrol 24 L Abs ist verstärkt und schützt den Inhalt zusätzlich.

Kundenmeinungen:

Bei Kunden fiel das Produkt vor allem aufgrund des hohen Tragekomforts und des sicheren ABS-Systems positiv auf. Es handelt sich gemäß Käufern also um ein solides, zuverlässiges Modell.

Scott SCO Pack Patrol E1 40 Kit Lawinenrucksack

Scott Patrol E1 40 Backpack KIt Schwarz, Lawinenrucksack, Größe 40l - Farbe...
  • Geräumiger vielseitiger Lawinenrucksack mit AlpRide Airbag-System, 22l
  • Unisex
  • 40l
  • Ski Alpin / Skitour / Snowboard
  • H/T 420 D Nylon Plain W/R, Polyester

Der Scott SCO Pack Patrol E1 40 Kit Lawinenrucksack punktet vor allem mit seinen vielfältigen Optionen zum Transport von Ski, Snowboard und der Schutzausrüstung. In den Schlaufen auf der Außenseite lassen sich auch Eispickel und Skistöcke befördern.

Nicht nur ist der Rucksack mit einem E1 Airbag versehen, sondern er verfügt auf dem Brustgurt außerdem über eine Notfall-Pfeife. Mit ihr können Träger unter Schneemassen auf ihre Lage aufmerksam machen. Auf der Innenseite befindet sich des Weiteren eine Kartentasche mitsamt Schlüsselring.

Kundenbewertungen:

Der Rucksack wurde von Kunden als „gut“ eingestuft. Käufer loben bei jenem Produkt die hochwertige Verarbeitung und den hohen Tragekomfort. Leicht bemängelt, wird jedoch der etwas höhere Preis.

Evoc Lawinenrucksack Line R.A.S. 20L Backpack

evoc Lawinenrucksack Line R.A.S. 20L Backpack
  • Lawinen-Airbag kompatibler Freeride-Rucksack, 20l
  • Unisex
  • 20l
  • Schneeschuhwandern / Ski Alpin / Skitour / Snowboard
  • Nylon 420d

Wer nach einem Produkt sucht, das sicher und trotzdem günstig ist, sollte sich den Evoc Lawinenrucksack Line R.A.S. 20L Backpack genauer ansehen. Denn er wartet mit einer hohen Funktionalität und einer detailgenauen Verarbeitung auf. Die Mammut Airbag Technology 3.0 ist zuverlässig und beschwert den Träger trotzdem nicht. Es handelt sich hierbei immerhin um eines der leichtesten Airbag-Systeme, das bisher auf dem Markt zu finden ist. Nach dem Auslösen, bläst sich der Airbag hinter dem Kopf der betreffenden Person auf.

Doch auch der Komfort kommt bei jenem Modell nicht zu kurz. Das Tragesystem ist so konzipiert, dass sich selbst schwere Lasten über längere Strecken hinweg bequem transportieren lassen. Zu verdanken ist dies, formbaren Stabilisierungselementen.

Kundenbewertungen:

Käufer loben vor allem die hochwertige Verarbeitung des Rucksacks. Er punktet mit einem ausgeklügelten Design und ist widerstandsfähig.

Ortovox Ascent 40 Avabag Lawinenrucksack

Ortovox Ascent 40 Avabag Rucksack, 60 cm, 40 L, Black Anthracite
  • Volumen: 40 Liter
  • Kompatibel mit lawinenairbag (nicht enthalten)
  • Trinksystemkompatibel
  • 3 Innentaschen
  • Snowboard- und d-skifix-halterung

Der Ortovox Ascent 40 Avabag Rucksack weist ein Volumen von 40 Litern auf. Dabei ist er zusätzlich mit drei Innentaschen sowie einer Snowboard- und d-skifix-Halterung ausgestattet. Auch lässt sich ein Trinksystem in den Rucksack integrieren. Dies gilt auch für den Lawinenairbag, der bei jenem Modell leider nicht enthalten und bei Bedarf hinzuzukaufen ist.

Das Außenmaterial besteht aus Synthetik und ist somit wasserabweisend. Durch einen Reißverschluss lässt sich der Rucksack sicher und im Handumdrehen verschließen. Der Rücken ist gepolstert, wobei die verstellbaren Schultergurte zusätzlichen Tragekomfort gewährleisten.

Der Ortovox Ascent 40 Avabag Rucksack ist nicht nur für Schitouren, sondern auch zum Wandern geeignet.

Kundenbewertungen:

Kunden loben das durchdachte Design des Rucksacks. Dieser beschwert den Träger selbst bei einer umfassenden Ausstattung nicht.

MILLET Neo 40 ARS Lawinenrucksack

Beim MILLET Neo 40 ARS Lawinenrucksack handelt es sich um ein besonders robustes Produkt. Denn der Artikel hält durch seine hochwertige Verarbeitung mitsamt dem wasserabweisenden Material selbst intensiven Belastungen stand. Daher ist der Rucksack für Mehrtagestouren sowie für Überquerungen die richtige Wahl.

Durch das ausgeklügelte Befestigungssystem ist es möglich, eine besonders umfangreiche Ausrüstung mitzuführen. Pickel, Skier, Snowboard, Schneeschuhe und Helm finden im oder auf dem Rucksack Platz.

Auch ist das Produkt mit einem Airbag-System ausgestattet. Dabei setzt der Hersteller auf das Alpride 2.0(R) System. Dieses wird per Druckluft ausgelöst, sodass keine Batterien erforderlich sind. Außerdem wiegt der Airbag nur wenig und wird beim Wandern oder Schifahren nicht als störend wahrgenommen.

Kundenbewertungen:

Positiv bewertet wurde die Tatsache, dass sich der Rucksack gut beladen und transportieren lässt. Allerdings nimmt das Zusammenlegen des Airbags viel Zeit in Anspruch.

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Ratgeber: Allgemeines über Lawinenrucksäcke und was du vor dem Kauf beachten solltest

Was ist ein Lawinenrucksack?

Wer sich einen Lawinenrucksack anschaut, wird zunächst keine Unterschiede zu einem normalen Winterrucksack feststellen. Was nicht auf den ersten Blick zu sehen ist, ist das Airbag-System. Es befindet sich im Inneren. Daher zählen Lawinenrucksäcke zu den Sicherheitsvorkehrungen für Skifahrer, die sie vor einer Lawine schützen können. Und zwar vor dem Verschütten. So lassen sich auch Verletzungen vermeiden und die Chance zu überleben steigern.

Es gibt zahlreiche Hersteller, die ihre Lawinenrucksäcke anbieten. Ihre Systeme unterscheiden sich voneinander und werden später noch genauer vorgestellt. Eins haben sie jedoch alle gemeinsam – dasselbe physikalische Prinzip.

Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass der Lawinenrucksack nicht garantieren kann, bei einer Lawine überleben zu können. Durch die Steigerung des Volumens ist die Chance jedoch größer, nicht verschüttet zu werden.

Wie funktioniert ein Lawinenrucksack?

Sobald eine Lawine ausgelöst wird und Wintersport erfasst, die mit einem Lawinenrucksack ausgestattet sind, müssen diese den Airbag aktivieren. Er ist nach zwei bis drei Sekunden komplett aufgeblasen, um Schutz zu bieten. Dafür sorgen maximal 170 Liter zusätzliches Volumen. Der Sportler wird durch den Schnee nach oben befördert. Bei günstigen Bedingungen wird er nicht verschüttet. Die einzelnen Technologien der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich jedoch.

Wie erfolgt das Auslösen eines Lawinenrucksacks?

Die Griffe, mit denen ein Lawinenrucksack aufgeblasen wird, müssen vorher ausgelöst werden. Sie befinden sich an den Seiten des Riemens. Alternativ dazu kann dort auch ein Fach vorhanden sein, in das sie verstaut werden können. Dort werden sie zudem gesichert. Einige Griffe haben die Form eines T-Bars, während andere rund sind oder als Schlaufe angebracht werden. Von Bedeutung ist, dass sich die Griffe auch mit Handschuhen gut lokalisieren und greifen können.

Das Auslösen selbst erfolgt durch einen kräftigen Zug am Griff. Das Gros der Systeme verfügen über einen mechanischen Seilzug, der durch den Griff mit der Kartusche verbunden ist. Diese befindet sich im Inneren des Rucksacks.

Wie entstehen Lawinen?

Eine Lawine wird nicht ohne Grund ausgelöst. Dazu müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Es gibt verschiedene Lawinenarten. Doch wie entsteht eine Lawine nun? Sobald eine Lawine in Gang gesetzt wurde, bewegen sich die Schneemassen nach unten ins Tal und reißen auf ihrem Weg nach unten alles mit, ob Häuser, Bäume, Menschen oder Tiere. Nichts bleibt von ihnen verschont. Die Schneemassen wiegen häufig mehrere Tonnen.

Schwachschicht aus eingeschneiten Oberflächenkristallen. Hier kann man gut sehen, dass die Schicht rechts noch intakt ist, während sie links auf dem Bild schon gebrochen ist. Der Bruch hat sich von Links aus in der Schwachschicht ausgebreitet.

  • Bild: ASARC / University of Calgary

Sammelt sich der Schnee an steilen Gebirgshängen, kann er jederzeit abrutschen. Das hat kleinere oder größere Lawinen zur Folge und ist im Winter normal. Es wird geschätzt, dass auf der ganzen Welt Jahr für Jahr etwa 25.000 Schneelawinen ausgelöst werden. Die meisten bleiben jedoch ohne große Auswirkungen. Es ist auch möglich, dass Tiere sie auslösen, ebenso können unerfahrene Wintersportler dafür sorgen, die nicht auf den Pisten bleiben. Vorkommen kann es auch, dass die Lawine ohne äußere Einwirkungen entsteht. Das geschieht, wenn in einem kurzen Zeitraum besonders viel Schnee fällt.

Lawinen unterscheiden sich immer voneinander, was sie jedoch gemeinsam haben, ist der Aufbau der Schichten. Der Schnee, der sich an den Berghängen befindet, setzt sich in der Regel aus verschiedenen Schichten zusammen. Die unterste Schicht besteht aus festem Schnee, weil das Gewicht der oberen Schichten sie enorm zusammenpresst. Wenn die Temperaturen wieder steigen oder der Boden sich erwärmt, schmilzt die erste Schicht ein wenig.

Die Schneeflockenform verändert sich zudem. Der Teil, der für die Aneinanderkettung der einzelnen Flocken verantwortlich ist, geht verloren. Das sorgt dafür, dass der Schnee oben anfängt zu fließen. Er wird ähnlich flüssig wie Wasser. Die Schicht darüber kann sich nicht mehr halten. So kommt es dann, dass plötzlich eine komplette Schicht reißt und zur Lawine wird, die sich in Richtung Tal bewegt. Außerdem vermischen sich der leichte Schnee oben und die Luft, woraus eine sogenannte Staubschneewolke entsteht. Sie kann eine riesige Druckwelle vorantreiben, die bereits alles mit sich reißt, noch bevor die Lawine es tut.

Wie stehen die Überlebenschancen mit einem Lawinenrucksack?

Auch wenn Lawinenrucksäcke mit modernen Technologien ausgestattet sind, sie können nur zusätzlichen Schutz bieten. Darüber hinaus müssen Wintersportler eine Ausbildung in Bezug auf Lawinen-Risiko-Management absolvieren, eine Grundausstattung mitführen, die aus Erste-Hilfe-Set, LVS-Gerät, Sonde, Schaufel und Skihelm besteht. Sie müssen außerdem in der Lage sein, den gesunden Menschenverstand einzusetzen, um Risiken zu erkennen. Der Lawinenrucksack ist ausschließlich als Zusatzschutz gedacht und kann ein wenig vor der Lawinengefahr schützen, die nach falschen Entscheidungen droht.

Allerdings kann er nicht dabei helfen, verschüttete Personen auszugraben. Die Wahrscheinlichkeit ist aber höher, nicht so tief verschüttet zu werden oder sogar oben zu liegen, sodass die Personen für den Rettungsdienst besser sichtbar sind. Manchmal ist es sogar möglich, sich durch einen Lawinenrucksack selber zu befreien.

Daher ist der Lawinenrucksack natürlich eine gute Ergänzung der Sicherheitsausrüstung und der Kauf ist sinnvoll. Wintersportler sollten sich deshalb Gedanken darüber mache, ob er auch einen Lawinenrucksack bei seinen Touren einsetzt, um noch besser vorbereitet zu sein. Wintersportler sollten niemals vergessen, dass sie meistens selbst Lawinen und ihre Folgen auslösen, nämlich zu 90 Prozent. Wer sich nun glücklich schätzen kann und eine Lawine überlebt hat, sich jedoch nicht befreien kann, fallen die Überlebenschancen leider ab, und zwar sehr schnell. Bereits nach einer halben Stunde liegt die Wahrscheinlichkeit zu überleben bei geringen 40 Prozent. So sagen es die Statistiken. Dort ist auch nachzulesen, dass der Rettungsdienst meistens länger als 40 Minuten benötigt, um vor Ort Hilfe zu leisten. Das wichtigste Hilfsmittel nach einer Lawine ist also die Rettung der eigenen Kameraden. Und dazu wird auch eine gute Ausrüstung benötigt, ebenso wie regelmäßige Übung.

Wo kann man Lawinenrucksäcke kaufen und was kostet ein guter Lawinenrucksack?

Lawinenrucksäcke aller Hersteller werden in Sportfachgeschäften vor Ort oder im Internet angeboten. Wer sich einen kaufen möchte, interessiert sich natürlich auch für die Preise. Der Lawinenrucksack muss also nicht nur passen, mit dem richtigen Auslöse-System ausgestattet und darf nicht zu schwer sein, sondern auch der Preis ist von Bedeutung.

Vollständige Systeme sind zu Preisen zwischen 550 und 1.100 Euro erhältlich. Am teuersten ist das Jetforce-System mit einem Preis von um die 1.100 Euro. Durchschnittlich gesehen, kosten Lawinenrucksäcke in guter Qualität circa 600 bis 700 Euro. Des Weiteren können für Lawinenrucksäcke auch Folgekosten entstehen. Das hängt vom gewählten System ab. Es gibt welche, bei denen nach dem Auslösen eine neue Kartusche erforderlich ist, aber Systeme mit wiederbefüllbaren Kartuschen. Das ist wieder ein Vorteil beim System von Jetforce, denn da er im Akkubetrieb arbeitet, ist das erneute Befüllen nicht notwendig und es entstehen keine weiteren Kosten mehr.

Kaufentscheidung: Welche Arten von Lawinenrucksäcken gibt es und wo liegen ihre Vor- und Nachteile?

Die Airbag-Systeme von Lawinenrucksäcken arbeiten nach demselben Prinzip. Wird eine Lawine ausgelöst, muss der Airbag aktiviert werden. Er ist nach etwa drei Sekunden komplett aufgeblasen und reduziert die Verschüttungstiefe, um den Schutz etwas zu erhöhen. Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren waren Lawinenrucksäcke von ABS die einzigen auf dem Markt. Diese sind TÜV-geprüft und patentiert. Doch das ist jetzt anders, denn mittlerweile gibt es viele weitere Hersteller, die ihrerseits ebenfalls Lawinenrucksäcke anbieten. Die verschiedenen Arten werden jetzt vorgestellt.

ABS Lawinenrucksack mit Vor- und Nachteilen

ABS ist der Pionier der Lawinenrucksäcke inklusive der Airbag-Technologie. So gab es früher also nur ABS-Lawinenrucksäcke. Durch die jahrzehntelange Erfahrung und der aktuellen Technik sind Lawinenrucksäcke von ABS hochwertig und bieten zusätzliche Sicherheit.

Das ABS P. Ride System gibt es seit 2016. Es setzt sich aus dem Zip On Aufsatz und der Basiseinheit zusammen. Die Zip Ons gibt es in verschiedenen Größen, nämlich mit 18, 32 sowie 45 Litern. Von Vorteil ist auch der Fernauslösemodus. So hat sich in Studien gezeigt, dass bei etwa 20 Prozent von Lawinenunglücken der Rucksack nicht korrekt aufgeblasen wird. Hierfür ist menschliches Versagen verantwortlich, was in Extremsituationen natürlich verständlich ist. Zu diesem Zweck wurde das Partner Ride System entwickelt oder kurz P. Ride.

Das Solid System des Herstellers wird schon seit 1996 angeboten und gilt als ältester Lawinenrucksack. Auch er besteht aus dem Zip On und der Basiseinheit und bietet in Bezug auf das Volumen einen breiten Spielraum.

Vorteile:

– es gibt viele verschiedene Größen, die Basiseinheiten können mit unterschiedlichen Zip Ons kombiniert werden
– breite Auswahl an Lawinenrucksäcken
– zuverlässiges Twinbag-System inklusive zwei Kammern
– ABS ist ein Hersteller mit langjähriger Erfahrung und großem Know-how
– beim P. Ride-System ist die Fernauslösung möglich

Nachteile:

– zum Nachfüllen müssen die Kartuschen an ABS gesendet werden
– das System lässt sich nicht aus dem Lawinenrucksack entfernen
– da Twin-Bag-System, gibt es weder Kopf- noch Nackenschutz

Jetforce Lawinenrucksäcke mit Vor- und Nachteilen

Aus den Marken Black Diamond und PIEPS wurde 2014 das Jetforce-System. Bei diesem System gibt es eine Neuheit, der Airbag muss nämlich nicht mehr mit Gaskartuschen ausgestattet werden. Er arbeitet stattdessen mit einem akkubetriebenen Gebläse, das den Airbag innerhalb drei Sekunden aufbläst. Zudem wird der Airbag nach 20 Sekunden immer wieder neu aufgefüllt. Das sorgt dafür, dass das Volumen konstant gehalten werden kann, selbst nach Stürzen. Nach dem Verschütten wird der Airbag komplett entleert und kann zu einer Atemhöhle umfunktioniert werden, die unter Umständen Leben retten kann.

Vorteile:

– Airbag-Volumen mit 200 Litern sehr hoch
– Rucksack ist flugtauglich
– Akkubetrieb ermöglicht das Nachfüllen automatisch
– es entstehen keine Folgekosten
– durch die Entleerung bildet sich eine Atemhöhle nach dem Verschütten

Nachteile:

– hoher Preis
– hohes Gewicht
– Fernauslösen ist nicht möglich

Mammut Lawinenrucksäcke mit Vor- und Nachteilen

Das Unternehmen Mammut ist in der Schweiz ansässig und hat 2011 die Snowpulse Technologie übernommen. Daraus resultieren regelmäßige Weiterentwicklungen. Es gibt mittlerweile zwei hochwertige Systeme von Mammut, das PAS oder Protectiv Airbag System und das RAS oder Removable Airbag System.

PAS – Protection Airbag System

Das Protective Airbag System von Mammut bietet eine hohe Sicherheit. Das liegt an der Ballonform, die einer besonders großen Nackenrolle ähnelt. Dies sorgt dafür, dass speziell Brust, Nacken und Kopf vor Schäden bewahrt werden können. Dafür wird die Head on Top Technologie eingesetzt. Sie hält den Kopf von Verunglückten über der Oberfläche, damit sie weiterhin atmen kann. Um einen guten Schutz bieten zu können, muss die Rücklänge des Lawinenrucksacks individuell an den Körper angepasst werden.

Vorteile:

– Flugtauglichkeit der Kartuschen
– hoher Schutz von Brust, Nacken und Kopf durch speziellen Airbag
– es gibt Karbon- oder Alu-Kartuschen
– große Auswahl an Rucksäcken
– Auslöseeinheit ist leicht

Nachteile:

– hoher Preis
– keine Möglichkeit zur Fernauslösung.

RAS – Removable Airbag System

Das RAS System ist ein wenig leichter und günstiger. Hier ist der Schutz von Brust, Nacken und Kopf allerdings nicht enthalten. Der Ballon ist als Monobag aufgebaut und kann mit einem Volumen von 150 Litern befüllt werden. Er lässt sich innerhalb kurzer Zeit wieder verstauen, nachdem er ausgelöst wurde. Aber auch das PAS System lässt sich schnell und platzsparend wieder verstauen.

Vorteile:

– Test des Systems ohne die Druckflasche
– geringes Gewicht
– viele Modelle im Angebot
– zuverlässiges System

Nachteile:

– Nacken- und Kopfschutz nicht vorhanden
– kein Fernauslöser
– Kartusche muss zum Befüllen verschickt werden

BCA – Back Country Access Lawinenrucksäcke mit Vor- und Nachteilen

BCA bietet die günstigsten Lawinenrucksäcke an. Das bedeutet jedoch nicht, dass hier Einbußen an die Qualität gemacht werden müssen. Auch die Sicherheit und die Technologie können sich durchaus mit den anderen Anbietern messen. Das Credo der Marke lautet, dass sichere Lawinenrucksäcke von Freeridern für Freerider hergestellt werden. Sie sind einfach gehalten, lassen sich leicht bedienen, da keine komplexe Technik oder weitere Features vorhanden sind. Der Betrieb der Rucksäcke erfolgt mit Gaskartuschen aus Aluminium. Ausgelöst werden sie durch einen Seilzug und pumpen 150 Liter Volumen in den Airbag.

Vorteile:

– einfacher und günstiger Lawinenrucksack
– das System kann vom Rucksack entfernt werden.
– Kartuschen lassen sich vom Nutzer befüllen
– Rucksack ist für Links- und Rechtshänder geeignet.

Nachteile:

– Auswahl an Rucksäcken ist klein
– hohes Gewicht

Scott und Ortovox Lawinenrucksäcke mit Vor- und Nachteilen

Die beiden Marken sind bekannt und entwickelten 2017 eigene Technologien. Dabei handelte es sich um die Rucksäcke Ortovox Avabag und Scott Alpride. Beide zeichneten sich durch eine Neuheit aus, und zwar dem niedrigen Gewicht, dafür aber einem höheren Volumen. Die Form des Auslösers wurde ebenfalls verbessert, um ihn optimal nutzen zu können, wenn es zur Extremsituation kommt. Beide Airbags werden durch eine Gaskartusche gefüllt, nachdem sie ausgelöst wurden. Scott verwendet zwei Kartuschen, die mit Argon und CO2 gefüllt sind.

Ortovox Avabag Vorteile:

– leicht und sicher
– Volumen im Airbag hoch
– Marktneuheit wurde prämiert
– Testauslösung ist möglich
– Griff für Links- und Rechtshänder optimiert

Nachteile:

– es werden nur kleine Rucksäcke angeboten
– leere Kartuschen können nicht selbst befüllt werden

Scott Alpride Vorteile:

– Kartuschen schon für wenig Geld erhältlich
– das System lässt sich bei Bedarf entfernen
– sehr leicht
– ist flugtauglich
– inklusive Rückenprotektor mit TÜV-Zertifikat

Nachteile:

– leider ohne Fernauslöser
– kein Doppel-Airbag
– Kartusche nicht aus Karbon, so soll aber Gewicht reduziert werden

Wissenswert: interessantes über Lawinenrucksäcke

Lawinenrucksäcke erfreuen sich größer werdender Beliebtheit

Dass die Beliebtheit von Lawinenrucksäcken immer größer wird, hat mehrere Gründe. Vor fünf Jahren noch gab es ausschließlich zwei Systeme. Heute sieht das anders aus, denn es gibt einige neue Airbag-Systeme, die außerdem von unterschiedlichen Herstellern stammen. Seit dieser Zeit steigt die Anzahl der Modelle auch weiterhin. Außerdem sind auch die Preise niedriger als noch vor fünf Jahren. Dafür hat die Masse des Angebots gesorgt. Mittlerweile erschließt sich der früher sehr teure Lawinenrucksack immer mehr Kunden. Auch wer nur gelegentlich zum Skifahren möchte, kann sich nun einen leisten.

Aufgrund dessen werden Lawinenrucksäcke immer beliebter und sind daher ein fester Bestandteil der eigenen Ausrüstung. Es zeichnet sich außerdem ab, dass dieser Markt auch in Zukunft expandiert. Aktuell gibt es so viele Rucksäcke, dass die Qual der Wahl besteht. Wer sich noch nicht näher mit den Lawinenrucksäcken beschäftigt hat, kann hier schnell etwas überfordert sein. Dann benötigt er eine gute Beratung.

Ist ein Lawinenrucksack wirklich notwendig?

In der Regel stehen vor allem Sonden, Lawinenschlaufen und LVS Geräte im Zentrum der Skiausrüstung. Sie helfen im Ernstfall dabei, Verschüttete besser, schneller und einfacher zu finden. Der Lawinenrucksack hat jedoch eine ganz andere Aufgabe, denn er soll dafür sorgen, dass Personen erst gar nicht verschüttet werden. Er soll nämlich genau das verhindern. Daher lohnt es sich, den Lawinenrucksack einmal ganz genau zu betrachten.

Wer gerne Wintersport betreibt, möchte natürlich parallel dazu auch das Risiko verschüttet zu werden, so klein wie möglich halten. Dazu gibt es verschiedene Ansätze. Hier kommt der Lawinenrucksack zum Tragen. Er garantiert zwar nicht, vor dem Verschütten sicher zu sein, doch trotzdem kann er es verhindern. Das ist ein besserer Schutz, als sich ohne Rucksack der Gefahr auszusetzen. Deshalb ist es empfehlenswert, in einen Lawinenrucksack zu investieren, denn er senkt das Risiko einfach, verschüttet zu werden. Natürlich ist es auch wichtig, die weitere Schutzausrüstung mitzuführen, zu denen die bereits erwähnten Sonde, Schaufel und LVS Geräte gehören. Sie dürfen niemals im Tourenrucksack fehlen. Ob es sich dabei um einen Lawinenrucksack oder einen anderen handelt. Jeder Wintersportler, der keinen Lawinenrucksack mitführt, riskiert seine Sicherheit, denn werden Lawinen ausgelöst, kann er dafür sorgen, dass er nicht verschüttet wird oder sogar sein Leben retten. Lawinenrucksäcke sind zwar nach wie vor teuer, dennoch sollten es die eigene Gesundheit und Unversehrtheit wert sein, den hohen Preis zu investieren.

Mehr Informationen über Kartuschen für Lawinenrucksäcke

Die Kartusche ist der Mittelpunkt des Lawinenrucksacks. Sie sorgen dafür, dass er funktioniert und im Fall der Fälle Leben retten kann. Die meisten Systeme werden zusammen mit Gaskartuschen verwendet. Hier gibt es aber einen Unterschied, denn angeboten werden sowohl nicht wiederbefüllbare als auch wiederbefüllbare Kartuschen. Eine Ausnahme bildet der Lawinenrucksack von Jetforce. Wie bereits erwähnt, wird er mit einem Akku betrieben und lässt sich wiederaufladen. Eine Gaskartusche ist daher unnötig für den Betrieb. Ist der Akku komplett aufgeladen, kann der Airbag maximal viermal ausgelöst werden.

Wichtig ist auch, das Verfallsdatum der Kartusche im Auge zu behalten. Beeinflusst wird dieses von den Wiederbefüllungen der Kartuschen. Sobald das Datum abgelaufen ist, sollte die Kartusche unbedingt durch eine neue ersetzt werden. Nach circa 20 neuen Befüllungen ist es überschritten. Die meisten Kartuschen können nur vom jeweiligen Hersteller befüllt werden. Daher werden in der Regel neue versandt. Trotzdem ist es von Bedeutung, die Haltbarkeit regelmäßig zu überprüfen.

Lawinenrucksäcke extra für Damen – gibt es sie?

Selbstverständlich gibt es auch Lawinenrucksäcke für Damen, denn schließlich ist die hohe Passgenauigkeit wichtig. Das gilt für die Größe und das Gewicht des Rucksacks. Da Frauen meistens kleiner sind als Männer, brauchen sie auch kleinere Rucksäcke, die sich den Körpervoraussetzungen anpassen können. Die Hersteller für Lawinenrucksäcke bieten Modelle an, die kürzer und schmaler sind, um sich dem Rücken und den Schultern der Frauen besser angleichen zu können.

Eine bessere Passform sorgt nicht nur für einen höheren Komfort, sondern unterstützt die Damen beim Wintersport optimal. Außerdem trägt er zur Sicherheit bei. Hinzu kommt, dass Lawinenrucksäcke, die für Damen entwickelt werden, auch leichter und kompakter sind als die herkömmlichen Varianten.

Worauf beim Kauf von Lawinenrucksäcken achten?

Der Kauf von Lawinenrucksäcken ist mit hohen Kosten verbunden. Daher ist es notwendig, sich vorher einige Gedanken darüber zu machen. Nicht nur über die Art, sondern auch über die Hersteller. Darüber hinaus ist es auch wichtig, die Voraussetzungen an den jeweiligen Einsatzbereich anzupassen. Hier stellt sich die Frage, für welchen Zweck der Rucksack eingesetzt wird. Beim Freeride, bei Tagestouren oder beim Liftaufstieg? Das Volumen sollte übrigens ausreichend hoch sein, damit der Rucksack seinen Zweck erfüllen kann.

Mehr Volumen ist erforderlich, wenn Lawinenrucksäcke bei Snowboard- oder Ski-Touren verwendet werden sollen. Ebenso bei autarken Aufstiegen und Touren, die länger als einen Tag sind. Hier sollte das Volumen bei ungefähr 60 Litern liegen. Die ersten Gedanken beim Kauf eines Lawinenrucksacks gelten aber dem perfekten Sitz und dem Gewicht. Schließlich darf er nicht zu schwer sein. Er sollte komfortabel sein und sich nicht störend auswirken. Außerdem muss genug Bewegungsfreiheit vorhanden sein. Die Sicht darf er auch nicht behindern. Das Material spielt ebenfalls eine tragende Rolle. Es muss das passende System gefunden werden, darin inbegriffen auch, wie viele Airbags dazu gehören. Der Seilzug ist meistens an der rechten Seite angebracht. Daher sollten Linkshänder darauf achten, einen Lawinenrucksack zu kaufen, dessen Seilzug sich an der linken Seite befindet, um ihn im Notfall schnell erreichen zu können.

Fazit zum Lawinenrucksack

Die Sicherheit beim Ausüben des Wintersports muss ernst genommen werden. Diese kann der Lawinenrucksack zusätzlich erhöhen. Aber das hat auch seinen Preis, denn sie kosten mehrere hundert Euro. Trotzdem ist es ratsam, einen Lawinenrucksack zu nutzen, denn er gehört unbedingt zur Sicherheitsausrüstung dazu. Hierbei zu sparen, wäre einfach falsch. Aufgrund des breiten Angebots findet aber jeder Wintersportler den passenden Lawinenrucksack.

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